Persönliches

  • Über mich

  • Hallo und herzlich willkommen!

    Mein Name ist Sebastian Gerlich und ich bin in Halle an der Saale geboren. Mein Jahrgang ist wie ein guter Wein aus dem Jahre 1983. Aufgewachsen bin ich ebenfalls in Halle an der Saale, wobei ich meinen Wohnsitz in Mötzlich habe. Dieses kleine Dorf am Stadtrand ist Grenzgebiet der Stadt Halle. Beruflich habe ich mich nach meinem Abschluss der mittleren Reife in Richtung technische Informatik entwickelt, wobei meine zu Anfangs begonnene Maler - und Lackiererausbildung lediglich meine Kreativität unter Beweis gestellt hat. Nach einiger Zeit des autodidaktischen Lernen und meiner Neugierde Beschaffenheiten zu hinterfragen, habe ich mich dann auch beruflich in der technischen Informatik etabliert und meinen ersten Abschluss als Assistent für Informatik absolviert um mit diesem zugleich notwendige Berufserfahrungen zu sammeln.

    Jahre der Arbeit motivierten mich einen weiteren Schritt zu gehen und die Fachinformatiker Zertifizierung für eine weitere 2-jährige Laufzeit zu absolvieren. Nach meiner vorzeitigen erfolgreichen Abschluss Zertifizierung bei der IHK Halle, beschloss ich den Ausbilderschein nach AEVO2009 zusätzlich zu den bereits beiden Ausbildungen zu absolvieren und darf mich seitdem Ausbilder für Fachinformatiker nennen. Das Leben führte mich auf unterschiedlichste Wege und somit gelang ich zu meinem aktuellen Arbeitgeber.

    Der Mensch besteht natürlich nicht aus Bits und Bytes und somit habe auch ich das Bedürfnis nach biologischer Inspiration und widme einen Teil meiner Zeit dem gemeinsamen Garten und den Haustieren. Etwas Zeit für eigene technische Projekte, wie zum Beispiel diese Internetseite sind dennoch ein wichtiger Bestandteil meiner Vita.

  • "Aus Ideen entstehen Projekte, aus Projekten entstehen Innovationen."

  • Ambition

  • Das Zusammenspiel vieler Faktoren aus der technischen und biologischen Informatik haben mich dahingehend inspiriert eine eigene Verbindung zu diesen Fachbereichen zu entwickeln. Durch die Vielzahl an Möglichkeiten welche gegeben sind, ist es des Öfteren nicht einfach den Durchblick zu behalten und up2Date zu bleiben. Berufliche Expertisen und damit verbundene Tätigkeiten begrenzen sich auf das wesentliche, was von einem Arbeitnehmer erwartet wird. Es ist für mich sehr wichtig, mich ebenfalls außerhalb meines beruflichen Tätigkeitsbereich zu informieren und neue Möglichkeiten zu entdecken. Wie Du vielleicht erkennen kannst, bezieht sich mein hauptsächlicher Interessenbereich auf die technische Informatik. Diese liefert mir stets auf neue Weise Einblicke in zukünftige Entwicklungen und Möglichkeiten, wodurch ich den Entschluss schon sehr früh gefasst habe mich intensiver damit zu beschäftigen.

    Ein weiterer Antrieb ist auch die Planung von Bauprojekten. Dabei handelt es sich um Handwerkstätigkeiten, wie zum Beispiel ein Fenster einbauen. Diese handwerklichen Fähigkeiten besitze ich bereits seit meiner Kindheit und habe durch den engsten Bekanntenkreis auch ein sehr großes Interesse daran entwickelt. Learning by Doing macht Spaß und diesen habe ich, wenn ich meine handwerklichen Fähigkeiten zum Einsatz bringen kann und das Resultat mich zufriedenstellt.

    Ein eigenes Projekt zu entwickeln und daraus die Resultate zu nutzen, ist nicht immer leicht. Die Schwierigkeiten eine Problemlösung zu entwickeln habe ich gelernt und auch mit Rückschlägen ist umzugehen, wenn das erwünschte Resultat nicht den eigenen Vorstellungen entspricht. Es nicht zu wagen eine Idee zu planen und umsetzen zu wollen, heißt für mich aus vergangenen Rückschlägen nichts gelernt zu haben, um es besser zu machen.

  • Betrachtung

  • Daten in jeglicher Form sind die neue Währung des 21. Jahrhunderts und werden es in nächsten Jahrtausenden bleiben. Dieser Blick in die Zukunft ist nicht schwer, wenn ich bedenke, dass die Technologisierung innerhalb der letzten Jahrzehnte einen gewaltigen Sprung gemacht hat. Wenn auch lediglich die westlichen Völker davon profitieren, gibt es weiterhin auf der ganzen Welt Armut, Hunger und Verfolgung. Was ist dafür verantwortlich zu machen?

    Aus meiner Sicht sind das Religion, Geld, Rohstoffe, Gier.

    Eine eigene Webseite zu betreiben, oder zu basteln ist mit vielen Mitteln ohne zusätzliche Kenntnisse von Programmierung und Kosten möglich. Diese einfache Form der Datenverarbeitung macht es für jeden Anwender möglich das gewisse Etwas zu schaffen, um ein Teil diesen technischen Hype zu sein. Internetanbieter haben bereits eine gewaltige Tool-Chain, welche es möglich macht die eigene persönliche Webseite mit nur einfachen kleinen Klicks zusammenzusetzen und die eigenen Inhalte wie Bilder, Texte oder Videos zu platzieren. Auch gibt es diverse Speicherpools im Internet, auf denen die eigenen Daten sogar kostenlos hinterlegt werden können. Doch das ist längst nicht mehr alles, wenn es darum geht, eine technische Konstruktion auf die Beine zu stellen, die diesem enorm anwachsenden Markt aus Digitalisierung standhält. Durch die Komplexität der Programmierung und Inhalte wird es immer undurchsichtiger für Laien den Überblick zu behalten. Dadurch werden nicht bedachte Sicherheitslücken geschafft, die es Angreifern ermöglichen Daten zu verändern, oder zu stehlen. Die Verantwortung liegt dabei nicht bei dem „Urheber“ der Daten, sondern bei dem Betreiber. Niemand will gern Verantwortung übernehmen, solange diese abgegeben werden kann und was ist besser, als den Dienstanbieter für Fehler verantwortlich zu machen.

    Wer kann da helfen? Natürlich der Anbieter! Einen einfachen Text auf der eigenen Webseite zu ändern, welche auf dem Speicher einer großen Firma liegt, ist nur durch eine vollständige Registrierung und Anmeldung möglich. Was bedeutet es für eine Person, die immer genau um dieselbe Zeit in Ihrem Lieblingssupermarkt die Produkte kauft, welche für den täglichen Bedarf notwendig sind? Natürlich nicht viel, aber wenn ich bedenke, dass ich dabei auf Schritt und Tritt überwacht werden kann, eher ein ungutes Gefühl. So ist es ebenfalls mit Dienstanbietern im Internet. Die Zeiten, der Zugriff, die Dauer und die Inhalte, welche nicht öffentlich sein sollen werden, zusätzlich getriggert und gespeichert. Selbstverständlich dient dieses dem Zweck der Nachverfolgung und Sicherheitsanalyse für Betreiber. Das kann zumindest jeder in den Geschäftsbedingungen und Datenschutzvereinbarungen nachlesen. Wie steht es mit dem Bewusstsein der Offenbarung eigener Daten? Sollten wir als Menschen, nicht langsam anfangen Verantwortung zu übernehmen, ob die Gesundheit, Klima oder Datenschutz?

    Der Kapitalismus ist ein gewaltiges und stark strukturiertes System, auf dem wir als Gesellschaft unsere Grundlage geschaffen haben. Das System kann nur in dieser Form fortbestehen, wenn es mit den notwendigen Ressourcen und Treibstoffen beliefert wird. Treibstoff sind auch die personenspezifischen Daten einer Person. Um am Beispiel Deutschland nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu nennen, war es für die damals herrschenden Besatzungsmächte sicherlich nicht leicht aus diesem zerstörten Land etwas Sinnvolles zu gestalten. Gestaltung ist der Begriff, den ich verwende, um die grundlegende Schaffung einer gesellschaftlichen Struktur zu definieren. Ich möchte nicht die Geschichte aufarbeiten und auch nicht die Geschichte beurteilen, sondern auf die Entwicklung von Digitalisierung und Kapitalismus eingehen.

    Damit der heutige Kapitalismus nach der Einigung Deutschlands Bestand hat, wurden, wie auch schon seit der Entstehung des freien Handels in der urgeschichtlichen Zeit, das Geld verwendet. Sehe ich auf die heutige Zeit, dann reicht Geld in metallischer Form dem Kapitalismus nicht länger aus. Die neue Währung sind Informationen, Daten und die müssen geliefert werden. Habe ich die Möglichkeit über die Verwendung meiner Daten selbst zu bestimmen, wie es nach dem informationellen Selbstbestimmungsgesetz aus dem Jahre 1971 verankert worden ist, aber leider an Bedeutung verloren hat und durch die Argumentirrung von Normenklarheit ausgehebelt wird. Genug von Gesetzen und Paragrafen, diese sind auch für mich nicht immer eindeutig nachvollziehbar.

    Fazit:

    Das System des Kapitalismus mit der Spende eigener Daten zu unterstützen ist nicht falsch und offensichtlich für einzelne Personen ehrenhaft zu betrachten. Kapitalismus beinhaltet aber auch viele Fehler, die nicht jede Person mit der Spende eigener Daten unterstützen will. Die Selbstbestimmung der eigenen Daten und das Betreiben einer eigenen technischen Infrastruktur kann auch ein stiller demokratischer Protest bedeuten, um die stark anwachsende soziale Ungerechtigkeit und die Schere zwischen arm – und reich nicht bewusst zu fördern.